16. Mai (17 Uhr) bis 27. Juni 2026 | Iris Menges und Peer Oliver Nau
Die eine klebt gerissenes und geschnittenes Papier zu frischen Figuren zusammen, der andere fertigt seine hölzernen Menschen und Tiere mit der Kettensäge. Beide haben es nicht so mit der Akkuratesse. Das haben sie schon mal gemeinsam.
Jetzt werden Iris Menges und Peer Oliver Nau in der Galerie 11, Itzehoe, erstmalig in einer Ausstellung nebeneinander gezeigt.


Iris Menges, geb. 1970, studierte in Kiel Kunst und Didaktik und arbeitet in der alten Kranwerkstatt, einem urigen Atelierhaus am Kanal in Rendsburg. Mit einer unaufhaltsamen Abenteuerlust verfolgt sie neue Gestaltungswege, um Menschen und ihre Menschlichkeit darzustellen. Ob nun Drahtzeichnung, Collage auf Papier oder Leinwand, meist ergänzt durch Kreidestrichel – ihr ist keine Technik zu einfach, kein Motiv zu schlicht, sie zeichnet auch gerne blind oder mit der anderen Hand, nimmt alltägliche Situationen (im Supermarkt, am Esstisch, …) und bringt uns die mehr oder weniger große Wärme menschlicher Begegnungen näher.
Peer Oliver Nau, geb. 1971, studierte unter anderem Holzgestaltung in Zwickau sowie Kunst im öffentlichen Raum und Raumstrategien in Weimar. Er lebt in Berlin und nahe Lübeck. Seine grob gearbeiteten Holzfiguren sind in poppigen Farben bemalt und haben ihren eigenen Charme. Wie Iris Menges hat er sich eine Kindlichkeit und einen unverkopften Blick erhalten. Auch er schaut auf Alltägliches, Szenen mit feinem Humor und – das gibt es auch – etliche wilde Tiere wie Zebras, Löwen oder Schwäne. Dabei scheut er auch vor großen, raumgreifenden Skulpturen nicht zurück und konfrontiert mit Inhalten, die wir nicht übersehen können.

Zur Eröffnung am Sonnabend, 16. Mai, kamen Iris Menges und Peer Oliver Nau in die Galerie 11 und wurden um 17 Uhr in einem Interview vorgestellt, das demnächst bei Kultur und Wort, dem Kunstpodcast ausm Norden, erscheint.
Jetzt läuft die Ausstellung bis zum 27. Juni 2026.
