21. März (17 Uhr) bis 9. Mai | Irene Heller-Janton und Isabel Lange
Mit Irene Heller-Janton und Isabel Lange stellt die Galerie 11 zwei Künstlerinnen vor, die seit Jahrzehnten Teil der Kreativszene des Landes sind. Beide starteten mit einer handwerklichen Ausbildung und haben inzwischen ihren eignen, unverkennbaren künstlerischen Ausdruck gefunden.

Irene Heller-Janton studierte Gestaltung in Hamburg bei Gisela Bührmann und ist seit 50 Jahren als diplomierte Textildesignerin tätig. Vor über 30 Jahren rückte in ihrem Atelier die freie Malerei in den Mittelpunkt.
Ihre Bilder sind farblich reich und durchdacht komponiert – mal mit erkennbaren Motiven wie Figuren, gerne Gesichtern und Ausschnitten oder Blumen, ganzen Gärten oder Landschaften – mal von der Wirklichkeit entrückt und sphärisch klingend oder von mystischen Strukturen durchsetzt.

Isabel Lange hat in Schleswig-Holstein eine große Werkstatt für Metall und arbeitet am liebsten mit Eisen. Dabei entstehen klassische Formen von Vögeln oder Figurinen. Wiedererkennbar sind ihre Stelen: Frauendarstellungen, bei denen das Kleid, das große Tuch oder auch die Haare in Metall geschnitten oder zusammengesetzt sind aus einzelnen verschweißten Mosaikteilen, die dann mit den vielen Zwischenräumen wie ein Scherenschnitt in Schwarz-Weiß erscheinen. Einige solcher Damen im Wind stehen an öffentlichen Plätzen.
Beide Künstlerinnen stellten schon mehrfach zusammen aus und freuen sich darauf, ab 21. März 17 Uhr ihre Arbeiten in einer gemeinsamen Schau in der Galerie 11 zu zeigen. Der Titel der Ausstellung „AugenBlicke“ bezieht sich dabei auf die Spontaneität, sich für ein Motiv zu entscheiden, sowie auf die Vergänglichkeit schöner Momente.
Mehr über Kunst und Künstlerinnen erfahren Sie auf der Ausstellungseröffnung am Sonnabend, 21. März, um 17 Uhr. Die Galeristin Bettina Winkler-Marxen wird die Künstlerinnen in einem Interview vorstellen. Danach ist die Ausstellung bis 9. Mai zu sehen (Öffnungszeiten: Do 11-14 Uhr, Fr 15-18 Uhr, Sa 11-14 Uhr).
